Kultur

Kultur schafft Identität, indem sie zu aktiver Auseinandersetzung anregt und den Dialog fördert. Das trägt zur Verwurzelung der Bevölkerung in der Region und zum gesellschaftlichen Zusammenhalt bei.

Kultur ist ein wichtiger Faktor für die Innovationsfähigkeit der Unternehmen und der Region, indem sie ein kreatives Klima prägt. Sie ist zudem ein relevanter Wirtschaftsfaktor. Sie sorgt für Aufträge in diversen Bereichen für Zulieferer und sie zieht Besucherinnen und Besucher an, deren Ausgaben wieder in den Wirtschaftskreislauf zurückfliessen.

Veranstaltungen

Zeitraum
Der Kulturkalender zeigt Veranstaltungen der kommenden 30 Tage an.
Brigitte Gaban zeigt Tonkacheln und Zeichnungen zusammen mit Bildern ihres Vaters, Giovanni Gabban. Das Museum Thalwil lädt Kunstschaffende ein, jeweils für ein halbes Jahr im Eingangsbereich und im ersten Stock des Museums zu «intervenieren». Die Reihe eröffnet die Thalwiler Künstlerin Brigitta Gabban. In der Sammlung des Museums finden sich Werke ihres Vaters, Giovanni Gabban (1919 - 1997), mit welchen die Künstlerin in einen Dialog tritt.

https://www.museumthalwil.ch

Museum Thalwil
Alte Landstrasse 100
8800
Thalwil
Öffnungszeiten siehe Homepage

Macht ist ein grosses Wort. Mit ihr einher geht viel Positives, aber genauso Negatives. Doch per se ist Macht zuerst einmal neutral, weder gut noch böse. Grundsätzlich dienen Machtdynamiken dazu, Begebenheiten zu verändern und Ziele zu erreichen. Im besten Falle stärken Personen mit Macht ihre Mitmenschen, die Gesellschaft oder Systeme. Doch Macht ist bei Missbrauch auch die Ursache von Ohnmacht, Wut und Verzweiflung. Warum wollen wir Macht und wie setzen wir sie ein? Wie kann sich jeder Einzelne von uns dazu ermächtigen und dadurch der Ohnmacht entkommen? Was sind denn Kriterien von Macht? Lässt sich an festen Machtstrukturen rütteln? Diesen und weiteren Fragen geht die Ausstellung nach und regt dadurch an, gesellschaftliche und persönliche Machtstrukturen zu erkennen, zu beobachten und zu reflektieren.

https://www.voegelekultur.ch

Vögele Kultur Zentrum
Gwattstrasse 14
8808
Pfäffikon
055 416 11 11
Öffnungszeiten: Dienstag-Sonntag 11.00-17.00 Uhr, Donnerstag bis 20.00 Uhr
Rauchende Kamine und ratternde Webstühle prägten einst das Dorf- und Arbeitsleben. Aus der Wädenswiler Industrie stammten Stoffe, Seifen, Mützen, Metallwaren, Feuerwehrgeräte und vieles mehr. Wir zeigen diese breite Produktevielfalt und werfen einen Blick in die Fabrikhallen und Häuser der Arbeiterinnen und Arbeiter. Welche Bedingungen herrschten in den Fabriken? Welche Produkte stellte man her? Und wie wurde aus dem Industriedorf die heutige Bildungsstadt?

https://www.historische.ch

Veranstalter:
Historische Gesellschaft
Postfach
8820
Wädenswil
Öffnungszeiten: Mittwoch 14–17 Uhr, Samstag 14–17 Uhr, Sonntag 11–16 Uhr
Kulturgarage
Florhofstrasse 15
8820
Wädenswil

Die «gefesselte Frau» ist ein kollektiver Traum oder Albtraum. Wie bei der Interpretation eines Traumes beleuchtet der Künstler und Traumgruppenleiter Fru dieses Bild in Assoziationen und Variationen und gelangt dabei zu erstaunlichen Resultaten, vom Stöckelschuh über den Backfisch bis zur im Flow gefangenen Spinnerin. Mit 37 Bildern, Video, Buch und Texten berichtet Fru über Macht, Hingabe und Sexualität, Nein-Sagen und die Illusion der Freiheit. Die Serie «Fox in the Box» von Dagmar Bocakova ist ein Projekt um über unsere persönliche Hölle nachzudenken und jede misshandelte Frau zu ermutigen, zu verstehen, wie wertvoll ihr Leben ist. Blazenka Kostolna geht‘s ums Ganze: Identität, Freiheit, Abhängigkeit, Macht, Gewalt, Sex und Hingabe. Sie folgt den Irrwegen des Lebens, der Sprachlosigkeit und der inneren Emigration inmitten der weltlichen, der Hörigkeit sowie der bedingungslosen Hingabe auf der Suche nach dem ominösen «ich» - eine Suche, die oft in Selbstzerfleischung und nicht in Selbstfindung endet. So präsentiert sie egozentrische, anklagende Selbstdarstellungen und Szenarien, die schonungslos das menschliche Dasein widerspiegeln.

https://www.kunstzuerichsued.com

Galerie kunstzürichsüd
Zürichstrasse 1
8134
Adliswil
Öffnungszeiten: Donnerstag/Freitag 16-19 Uhr, Samstag 11-16 Uhr

Markus Uhr (1974) wuchs im Kanton Zug auf und lebt in Berlin. Seinen neuesten Arbeiten liegt eine streng konzeptuelle Arbeitsweise zu Grunde und sie überzeugen mit ihrer Ästhetik. Der in Berlin wohnhafte Künstler, Markus Uhr (1974), wuchs im Kanton Zug auf. Seine Werke sind u.a. in den Sammlungen des Kantons Zug, des Aargauer und Zürcher Kunsthauses vertreten. In der Galerie zeigt er mehrere Werkgruppen unter dem Titel "Wo es anfängt aufzuhören". Die Collagen der Werkgruppe "Male" erinnern an pastellfarbige Sternenhimmel – ein tiefer Raum, gräulich-beige der Hintergrund, rosafarben und grau die Himmelskörper. Ausgangspunkt der Arbeit sind verschmutzte Kartons, die Markus Uhr mit dem ikonischen Muttermal der Marilyn Monroe «reinigte». Für jede Unreinheit, für jeden Fleck schnitt der Künstler aus hunderten Fotografien das passende Mal aus und überklebte jeden Makel damit. Die ästhetisch überzeugenden und sinnlichen Collagen sind das Resultat einer streng konzeptuellen Arbeitsweise. Begleitet wird "Male" von zwei Künstlerbüchern ("Keine Male" und "Gar keine Male") und einer wandfüllenden Tapetenarbeit ("Keine Male"). Diese liefert die Evidenz für die Herkunft der abstrakten Punkte, der Male. Es sind die stark vergrösserten Ausschnitte von Fotografien der Wange Monroes, auf denen das Muttermal fehlt, da der Künstler es entfernt hat. Die Vergrösserung des Ausschnitts legt das Druckraster offen und zeigt auf diese Weise Tausende kleiner «Male». Die Frage nach der Echtheit des Mals wird somit aufgeworfen. Ist Marilyns Schönheitsfleck echt oder nur aufgesetzt? War er immer da und nur manchmal weggeschminkt? Schönheitsideal mit Makel? Ein Makel, der wiederum zum Schönheitsideal wird? Oder Angst vor weisser Fläche? Um weisse Flächen geht es auch bei der Serie "The B-Sides". Sie nimmt Bezug auf Barnett Newmans "The stations of the Cross"– Lema Sabachitani (Stationen des Kreuzwegs, «Warum hast du mich verlassen?»). In dieser Arbeit erforscht Markus Uhr, wie viel Deutbares auf Bildern gelöscht werden kann, ohne dass sie ihre Bild- und somit Glaubwürdigkeit verlieren. The B-Sides Frühling, Sommer, Herbst und Winter sind die bis heute radikalsten Arbeiten aus der Reihe. Sie sind reduziert auf ein Minimum von Input, wie etwa eine Risskante oder kaum wahrnehmbare Farbaufträge. Markus Uhr beschreibt es so: "Es ist eine reine Form von purer Ästhetik, die ich hier, kurz bevor es anfängt aufzuhören, zu finden hoffe."

https://www.billingbild.ch

Billing Bild Galerie
Haldenstrasse 1, H2/UG
6340
Baar
041 761 50 28
Öffnungszeiten: Montag, Donnerstag, Freitag 14.00-18.00 Uhr, Samstag 10.00-16.00 Uhr